Ein Profi-Fotograf lässt sich auf der Photokina über die Schulter schauen

Zahlre­iche Messebe­such­er scharen sich um Ste­fan Wernz, der ger­ade Por­traitauf­nah­men von drei Fre­undin­nen macht. Dabei erk­lärt er den Zuschauern, worauf er beim Shooten achtet und gibt seinen Ama­teur­mod­els präzise Anweisun­gen, wie sie sich posi­tion­ieren sollen. Das fer­tige Ergeb­nis kön­nen die Beobachter und die Mod­els sofort am Bild­schirm bestaunen.


Ein Profi-Fotograf lässt sich auf der Pho­tok­i­na über die Schul­ter schauen

Die Pho­tok­i­na 2010 ist für den Köl­ner Fotografen Ste­fan Wernz ein Heim­spiel. Seit mehr als 15 Jahren schießt der Profi bere­its beru­flich Fotos. Auch berühmte Per­sön­lichkeit­en hat­te er schon vor sein­er Linse. Seine fotografis­chen Schw­er­punk­te sind Peo­ple, Events, Incen­tives, Stil­l­life und Land­scapes.

In Koop­er­a­tion mit Tam­ron, einem renom­mierten Her­steller von Objek­tiv­en und Zube­hör für Elec­tron­ic Imag­ing, hat sich der Profi-Fotograf am Stand von Tam­ron auf der Pho­tok­i­na ein pro­vi­sorisches Stu­dio aufge­baut, in dem er live Por­trait­fo­tos von Messebe­such­ern und -besucherin­nen schießt. Vorher wer­den Inter­essierten pro­fes­sionell von ein­er Vis­ag­istin schminken lassen, bevor sie vor die Linse des Fotografen treten. Im Anschluss an die Kurzshoot­ings beant­wortet der Fotograf gut gelaunt Fra­gen aus dem Pub­likum.

Eines sein­er “Beruf­s­ge­heimnisse” ver­rät Wernz schon beim Fotografieren: Er möchte im Stu­dio eine pos­i­tive Stim­mung schaf­fen, damit sich die Mod­els vor der Kam­era wohlfühlen und mehr zutrauen. Eine gute Stim­mung am Set überträgt sich auf die Bilder.

Beruf­san­fängern und Ama­teur­fo­tografen rät er, möglichst viel zu fotografieren und eigene Pro­jek­te durchzuführen. Auf diese Weise lernt man das Meiste und kann neben­bei Kon­tak­te auf­bauen, die in der Foto­branche von großem Wert sind.

Wernz hat zurzeit eine feste Prak­tikan­tin, der er die Auf­gabe gestellt hat, eine Fotore­portage zum The­ma “Wei­h­nacht­en” zu erstellen. Der Sinn hin­ter dieser Auf­gaben­stel­lung beste­ht für den Profi darin, das Aus­druck­poten­zial von Bildern nutzen zu ler­nen. „Fotografie ist Geschicht­en erzählen mit Bildern“, ist der Por­trait­fo­tograf überzeugt. Laut Wernz beste­ht die Her­aus­forderung für Fotografen darin, eine Geschichte mit seinen Bildern schön­er zu erzählen, als der Kunde dies ver­mag. Ein weit­er­er Tipp des erfahre­nen Fotografen an Beruf­san­fänger ist, sich mith­il­fe von Foto­blogs über Neuerun­gen und Fototech­niken zu informieren und weit­erzu­bilden.

Das Equip­ment sei für Beruf­san­fänger eher zweitrangig, meint der Köl­ner Fotograf. Eine teure Ausstat­tung ist zwar hil­fre­ich, aber nicht entschei­dend für gute Fotos. Als Anfangsausstat­tung reichen eine ein­fache Kam­era, ein Aufheller und aus­re­ichend Tages­licht bzw. eine Leuchte.

Unter www.stefanwernz.de kön­nen Sie sich einige Bilder des Köl­ner Fotografen anse­hen. Pri­vatkun­den kön­nen Ste­fan Wernz beispiel­sweise für Hochzeits­bilder oder Bewer­bungs­fo­tos buchen. Exis­ten­z­grün­dern und Unternehmen ste­ht er unter anderem für Busi­ness- oder Pro­duk­t­fo­tos zur Ver­fü­gung.